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Modulare Softwarearchitektur
Bevor wir mit dem Programmieren beginnen, wollen wir uns überlegen, wie wir das Programm aufteilen.
Was gewinnen wir, wenn wir das Programm richtig aufteilen?
Der Programmcode ist in mehrere kürzere Teile (Module) unterteilt. Jedes dieser Module erfüllt eine bestimmte Funktion. Die Funktion wird nur einmal im Modul programmiert, das Modul kann aber im gesamten Programm mehrfach verwendet werden. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, denselben Code mehrmals zu schreiben oder zu kopieren, was das Schreiben, Debuggen und Ändern des Codes erleichtert.
Das Modul ist klar und leicht verständlich, da der Code nicht lang ist und nur ein Feature betrifft.
Das Modul ist gekapselt, unabhängig und erfüllt die Funktion vollumfänglich. Es ist daher auch einfach, in einem anderen Projekt zu verwenden.
Das Modul verfügt über eine klar definierte Ein- und Ausgabeschnittstelle. Mit dieser Schnittstelle verbinden wir das Modul mit dem übergeordneten Modul, das über die Eingangsschnittstelle die Sollwerte und Befehle in das Modul schreibt und über die Ausgangsschnittstelle die Istwerte und Zustände des Moduls liest.
Entsprechend benannte Eingangs- und Ausgangsmodul-Schnittstellenvariablen geben bereits die Funktion des Moduls an.
Die definierte Schnittstelle eignet sich hervorragend zum Testen der Funktionalität des Moduls während der Entwicklung und auch bei der Inbetriebnahme.
Bei Bedarf kann das Programm einfach um zusätzliche Module mit neuen Funktionen erweitert werden.
Das gesamte Programm ist strukturiert und übersichtlich.
Mehrere Programmierer können konfliktfrei gleichzeitig an einem Programm arbeiten, da jeder an einem anderen Modul arbeitet.
Die Arbeit (Programmieren, Debuggen, Testen, Dokumentieren, Simulation, Troubleshooting, Erweitern, etc.) ist effizient.
Sei vorsichtig! Eine falsch gestaltete Architektur kann später ein riesiges, unlösbares Problem sein.Wenn die Programmarchitektur schlecht ist, können selbst die besten Programmiertechniken das Ergebnis nicht retten.
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